Eine Tanzschule in der Schweiz eröffnen

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38219617-lugano-switzerland--10-november-2013-people-dancing-during-zumba-training-fitness-at-a-gym-of-luganoViele Menschen träumen davon, ihre große Leidenschaft und ihr Hobby zum Beruf zu machen und setzen diesen Traum auch tatkräftig in die Realität um. Sobald man seinen Unterhalt mit den Dingen verdienen kann, die einem Spaß bereiten, ist man meistens erfolgreicher und glücklicher. Das Tanzen bietet sich als Hobby optimal an, um dieses professionell auszuüben, indem man sich als Tanzlehrer mit einer eigenen Tanzschule selbstständig macht.

Fähigkeiten und Talente eines Tanzlehrers

Nicht nur, dass man sich sportlich betätigt, und dadurch körperlich und geistig fit bleibt, der Tanzlehrer benötigt neben organisatorischen auch noch pädagogische und didaktische Kompetenzen. Unterrichtet er/sie Kinder und Jugendliche, ist besonders viel Einfühlungsvermögen verlangt, wenn es mal nicht so klappt wie es sollte. Darüber hinaus muss er seine Schule auch gut vermarkten können und ein wenig Feingefühl im Marketing haben.

Voraussetzungen um eine Tanzschule zu eröffnen

  • Die Ausstattung

Sicherlich braucht man zunächst die geeigneten Räumlichkeiten, d. h. einen Übungsraum mit einem speziellen Linoleum- oder Parkettboden, eine angemessene Beleuchtung, das elektronische Equipment (Player, Lautsprecher, CDs, Laptop), eine Spiegelwand und Umkleidekabinen mit Toiletten und Duschen. Ist zu Anfang der Geschäftseröffnung nicht das ausreichende Kapital verfügbar, können Räume oder ein Saal angemietet werden.

  • Gesetzliche Regelungen

Da der Beruf zu den freien Berufen gehört, die gesetzlich nicht geschützt sind und somit nicht als offizielle Berufsausbildung anerkannt ist, darf sich eigentlich jeder ohne Ausbildung Tanzlehrer nennen. Ebenso darf eine Tanzschule ohne eine vorliegende Ausbildung eröffnet werden. Da allerdings für viele Kunden der Nachweis einer Ausbildung essentiell ist, kann die Ausbildung zum Tanzlehrer über die Schweizer Tanzlehrervereinigung Swiss Dance erworben werden. Diese Ausbildung ist in drei Phasen eingeteilt, wobei die bestandene erste Phase dazu berechtigt, den Titel des „Tanzlehrers SwissDance“ zu tragen. Die zweite Phase ist eine Spezialisierung für einzelne Tänze oder Stile, und die dritte Phase eine Expertenausbildung.

Der Start über das Nebengewerbe

Um zunächst ein geringeres Risiko einzugehen und keine hohen Verluste zu verzeichnen, bietet es sich an, die Tanzschule nebenberuflich als Nebengewerbe zu betreiben. Somit kann herausgefunden werden, ob genügend Kunden vorhanden sind und ob das Geschäftsmodell rentabel erscheint.